Andere klatschen - wir tun was!

Dankeschön-Aktion für die Pflegekräfte und Mitarbeitenden der Diakoniestation

Die fünf Filderstädter Krankenpflegefördervereine haben sich am vergangen Donnerstag bei den Pflegekräften und Mitarbeitenden der Filderstädter Diakoniestation für Ihren außerordentlichen Einsatz während der ersten Welle der Corona-Pandemie bedankt. Stellvertretend für alle Vereinsvorsitzenden hat Pfarrer Andreas Arnold aus Bonlanden das zusätzliche Engagement aller gewürdigt. In kürzester Zeit musste arbeitsmäßig und organisatorisch sehr viel Neues umsetzt werden, um die zu Pflegenden und die Pflegekräfte selbst vor dem Virus zu schützen. „Dank vereinter und gebündelter Kräfte ist Ihnen dies gelungen,“ lobte Arnold die Anwesenden.

Warme Worte und Klatschen war aber den Fördervereinen zu wenig. So bekamen alle 52 Mitarbeitende als Dank und Anerkennung einen Blumenstrauß der Gärtner Pflieger und einen Gutschein der Firma Schweizer Haushalt & Geschenke überreicht. Die Familie Köhn, Inhaber der Firma Schweizer, fand die Aktion: „Andere klatschen – wir tun was!“ so gut, dass sie den Gutscheinbetrag von sich aus verdoppelt habt.

Aber nicht nur in Krisen wie diesen, stehen die Mitglieder der fünf Krankenpflegefördervereine den Mitarbeitenden der Diakoniestation solidarisch zur Seite. So konnten sie z. B. letztes Jahr über 900 Pluszeitstunden zur Verfügung stellen, damit Pflegekräfte bei Bedarf mehr Zeit bei den einzelnen Kranken bzw. Sterbenden vor Ort verbringen konnten, wie von den Krankenkassen bzw. Pflegeversicherungen vorgesehen ist. Ein echtes solidarisches Plus in unserer schnelllebigen Zeit.

Durch die anstehende Urlaubzeit steht den Mitarbeitenden der Diakoniestation die nächsten Herausforderung ins Haus: Trotz Pflegekräftemangel allen Mitarbeitenden einen Urlaub zu ermöglichen und trotzdem alle bisherigen Patienten versorgt zu bekommen. Es ist zu wünschen, dass mehr getan wird, um diesen Berufszweig aufzuwerten, damit mehr Menschen bereit sind, diese wichtige, körperlich anstrengende, aber auch sinnstiftende Arbeit zu tun.

Wem Klatschen auch zu wenig ist, kann sich gerne solidarisch unserem Förderverein anschließen.